Mittwoch, 30. März 2011

Leckerchen mit Herz


Wer kann diesem Blick widerstehen?!
Ich jedenfalls nicht *seufz*

Also gab's mal wieder Leckerchen mit viel Liebe und Rinderherz:

500 g Rinderherz würfeln
250 g Karotten putzen und grob schneiden
Beides mit etwas Wasser garkochen, auskühlen lassen, abseihen (dabei Sud auffangen) und gut pürieren.

450 g Vollkorndinkelmehl mit
250 g Vollkornhaferflocken mischen.

Püree, 1 zerdrückte Knoblauchzehe, 1 Ei, 100 g kaltgepresstes Biodistelöl und etwa 12 EL Sud mit der Mehl-Flocken-Mischung gut verkneten, auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech ausrollen, in kleine Quadrate schneiden und bei 180° C in ca. 45 Minuten durchbacken.
Nach dem Auskühlen auseinanderbrechen und nochmal für etwa 30 Minuten bei 180° C backen. Über Nacht auf einem Küchentuch auskühlen und trocknen lassen. Die Leckerchen müssen, damit sie haltbar sind, sehr trocken sein. Im Zweifel lieber nochmal nachbacken.


Und sie wartet so lange vor dem Ofen, bis das erste Stück ausgekühlt ist und gaaanz zufällig zu Boden fällt ;)

Samstag, 26. März 2011

Wurzelweib - Trichterseife Nr. Drei


Damit wäre dann die Trichter-Trilogie komplett. Diesmal nicht in den Divi sondern in ein Tray gegossen und zweischichtig.

Je Schicht:
90 g Kokosöl
75 g Palmöl
45 g Kakaobutter
110 g Olivenöl
110 g Rapsöl
20 g Rizinusöl

10% Überfettung
112 g Karottensaft für die Lauge

5 g Seidenprotein
10 g ÄÖ-Mischung aus Palmarosa, Lizea, YlanYlan und Cassia in den Seifenleim

gefärbt mit DC Fire, Pflanzenkohle und Titandioxid

Sie hat nicht gegeelt, was man den Farben auch ansieht.

Ein kleiner Anwaschtest der Verhübschungsschnipsel heute, fünf Tage nach dem Sieden, verspricht ein wunderbar schäumendes und pflegendes Seifken *freu*.


Montag, 21. März 2011

Seifensieders Lust & Frust - Eine Frühlingsseife



Zartgrün mit violetten und gelben Akzenten begrüßt diese Seife den neugeborenen Frühling. Ihr Duft erinnert an den ersten Schnitt einer Blumenwiese und das lebhafte Topping lässt die erwachenden Lebensgeister spüren. Mit Kakaobutter und 10%iger Kondensmilch wird sie die Haut mit kuschelig-cremigen Schaum verwöhnen.

Das dies eigentlich die dritte Trichterseife werden sollte, mir beim Umpotten zum Färben des Seifenleims die Schüssel aus den fettigen Händen glitt, sich gut ein Drittel der Masser über Bauch und Boden ergoss, so viel Zeit dadurch verloren ging, dass der restliche Seifenleim schon gut angedickt war bevor er den Dividor auch nur gesehen hatte und alles nur noch in Windeseile in die Form gekleckst und mit Löffel und Stäbchen zwangsmarmoriert wurde - das erzähl ich besser nicht!

Egal! Seife wird es immer - irgendwie *g*

Freitag, 18. März 2011

Duftende Papierrosen - Bastelvormittag mit Freundin


Manchmal braucht man das: Eine Kanne Kaffee, eine gute Freundin, ein gutes Gespräch und eine gute Beschäftigung für die Finger. So sind heute Vormittag in gemeinschaftlicher Arbeit nach Rosabellas Anleitung diese zauberhaften Wesen entstanden. Wer könnte den zarten Geschöpfen und der brennenden Bastelversuchung auch widerstehen?!
Zufrieden und glücklich haben wir so gegen Mittag die Rosenerschaffung mit Beduftung beendet. Jede Blüte erhielt ein paar Tropfen ÄÖ YlangYlang bzw. PÖ Gartenrose und erfüllen nun den Raum mit der Verheißung: "Es wird auch mal wieder Sommer!"

Dienstag, 15. März 2011

Probestück - Soll ich oder soll ich nicht?


Ich bin ja feige - ich hab mich nicht getraut Nanes wunderschöne Wolle gleich mit der Farbverflechtung zu verweben. Erst einmal ein Probeschal aus "auf Halde" liegender Sockenwolle.
Der Einzug wurde nochmal leicht modifiziert und so sehen nun die ersten Zentimeter aus.

Wenn ich ihn aus dem Webrahmen nehme werde ich wissen, ob ich die Walnußwolle genauso verweben möchte. Hm.

Samstag, 12. März 2011

Eine Themenseife - "Mein Wannenbad" von Joachim Ringelnatz


Themenseifen sind eine tolle Sache! Und weil's gemeinschaftlich noch mehr Spaß macht siede ich gerne "Schieberseifen" - eine der vielen begeisternden Dinge im Naturseifenforum.

Hier und jetzt möchte ich euch meine Schieberseife zu dem Gedicht "Mein Wannenbad" von Joachim Ringelnatz vorstellen :)

Soweit das Gedicht und nun zur Seife und dem „Drumrum“:

Warum „Mein Wannenbad“? Na, weil‘s so schön zum Thema "Seife" passt und auch, weil ich schon lange vor meiner Seiderzeit dieses Gedicht zeichnerisch umsetzte.

Schäumen soll die Seife, wie es sich für ein richtiges Badevergnügen gehört. Deshalb sind reichlich Schaum– und schaumverstärkende Fette drin.
Duften soll sie wie im Gedicht nach „Fichtenozon“. Realisiert mit einer ÄÖ-Mischung aus Fichtennadel, Edeltannenzapfen und Eukalyptus.
Es wohnen drunter noch Leuts: macht in der Seife zwei Schichten; eine oben wo gebadet wird als Whipped mit modellierten Wellen und draufgestreutem Sandelholzpulver für den schwimmenden Dreck, und eine unten wo die gekachelten Wände zerspringen (rechteckige Einleger mit grauem Seifenleim verfugt).
Die Temperatur steigt im Riss mit einem geknetetem Farbverlauf von kaltem Blau zu heißem Rot.
Und weil das ganze Gedicht so ein herrliches Wonnegefühl vermittelt ist in der Seife auch reichlich Babypuder.

Einlegerseife:
20% Kokos, 25% Palmkern, 25% Olive, 25% Raps, 5% Rizinus, 10% Babypuder (Talkum), 2% ätherische Öle, Titandioxid, DC Fichtennadelgrün, Pflanzenkohle

Whipped:
30% Palmkern, 30% Palm, 20% Kokos, 20% Olive, 10% Babypuder, 2% ätherische Öle

Zum ordentlichen Schrubbeln gibt’s für alle Teilnehmer an diessem "Schieber" einen Naturbimsstein dazu und damit denen auch ein Waschlappen auf der Brust kleben bleiben kann ein selbstgestricktes Baumwollbadeutensil ;)


Weitere Schieberseifen waren:


Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich möchte mich bei allen Mitschieberinnen herzlich für die mit so viel Herzblut gemachten Seifen wärmstens bedanken *knicksmachtundblümchenreicht*

Donnerstag, 10. März 2011

Ein Schwung Seifenablagen aus Speckstein


Der Kellerkälte und klammen Fingern getrotzt - die Raspelsucht ließ mir keine Ruhe! Und so sind in letzter Zeit wieder einige Heimstätten für seifige Kunstwerke entstanden.

Ich finde es immer wieder faszinierend welch tolle Farben und Marmorierungen sich in den doch sehr unscheinbaren Specksteinknollen verbergen können und wie im Laufe der Raspel- und anschließenden Schleifarbeit der Stein sein verborgenes Inneres preisgiebt.

Montag, 7. März 2011

Meditatives Kästkenmalen - Farbverflechtung für einen Schal


Die wunderbare walnußschalengefärbte Wolle von Nane will zu einem Schal verwebt werden :D Auch wenn's Wetter langsam milder wird; der nächste Winter kommt bestimmt!
Ich hab mir dafür eine Farbverflechtung in den Kopf gesetzt und wer braucht schon Mandalas, wenn man auch Patronen zeichnen kann ;)

Bin mir aber noch uneins: ist das nun "lebendig" oder schon "unruhig"? Sollte ich mich nochmals in tiefe Meditation begeben?

Vom Strang auf Knäul und dann auf Spulen ist das Garn schon.



Mittwoch, 2. März 2011

Heile heile Kreide - der Trichterseifen Zweite


Schon besser - da kommen wir der Sache schon näher :D

Der Seifenleim dickte genauso an wie bei der ersten, aber wie immer und überall: die Technik machts und Übung den Meister (muss noch viiiiiiiel üben!).

Rezept war das gleiche wie zuvor, nur das Ei wurde durch 50 g Rügener Heilkreide ersetzt. Beduftet mit PÖ Olive Lush und ÄÖ Lemongras. Ein Teil blieb ungefärbt, die bunten Streifen bekamen Farbe durch Ultramarinviolett und Pflanzenkohle.

Dienstag, 1. März 2011

Ein Ei in geheimer Mission - Trichterseife



Die liebe Dörte hat mich mit ihrer wunderschönen freihandgetrichterten Tonerden-Seife angesteckt - wie könnt's auch anders sein!
Der Divi musste befüllt werden mit folgendem Rezept:

110 g Kokosöl
150 g Palmkernöl
75 g Kakaobutter
190 g Mandelöl
190 g Rapsöl
40 g Rizinusöl

10 % Überfettung
30 % Flüssigkeit für die Lauge (dest. Wasser und NaOH 1:1; restliche Menge als Schafmilchjoghurt in den Seifenleim)

1 Ei (mit dem Joghurt verrührt) in den Seifenleim

Beduftet mit 20 g ätherische Ölmischung (Melisse indicum, amerikanische Zeder, Patchouli)
Gefärbt mit Titandioxid, DC Brilliantrosa und DC Blaugrün

Leider blieb der Leim nicht so lange so dünnflüssig wie ich es mir gewünscht hätte. Statt eingießen war es mehr ein Einplatschen in die Form. So wurden es eben nicht ganz so feine Schichten *hüstel*.
Hat aber auch so 'was - für meine Erste getrichterte bin ich recht zufrieden.