Donnerstag, 30. Juni 2011

Ohne viele Worte, denn ...


... es ist einfach nur eine Seifenablage aus Speckstein.

Morgen tritt sie ihre Reise zum neuen Frauchen an :) Bin gespannt.

Mittwoch, 29. Juni 2011

110 seifige Tischkarten



Seifentechnisch habe ich nicht auf der faulen Haut gelegen. Es sind für eine Hochzeitsfeier jede Menge Seifenstücke entstanden, die ihre Verwendung als Tischkarten erhalten werden.
Gesiedet mit Raps-, Palm-, Kokos- und Olivenöl mit ein wenig Rizinusöl aufgepeppt, gefärbt mit TiO2 und Ultramarinviolett in einer simplen "in-der-Form-Marmorierung" und beduftet mit allergenfreiem Parfümöl "Orchrad fruits" von Gracefruit.

Die Menge war für mich eine echte Herrausforderung! Insgesammt habe ich 7350g Fette verseift. Dafür habe ich einen 18er-Divi zwei mal randvoll gegossen und nur die beiden Längsstege eingeschoben, so dass 3 Blöcke entstanden, und meine 30cm-Blockform einmal.

Wenn es so weit ist, dann bekommen die Stücke noch ein personalisiertes Kleidchen, so dass jeder Gast auch zielsicher seinen Platz findet :)

Freitag, 24. Juni 2011

Was eine Solarfärbung werden sollte ...


... nahm einen ganz anderen Lauf.

Aber der Reihe nach. Angefangen hab ich bei meiner ersten pflanzengefärben Wolle damit, dass ich in der Apotheke Alaun, auf dem Wochenmarkt am Kräuterstand eine Tüte getrocknete Kamillenblüten und im Haushaltswarenladen ein großes Einmachglas einkaufte.

Zu Hause angekommen löste ich im Einmachglas das Alaun in warmem Wasser auf und stopfte schichtweise den Merinokammzug und Kamillennblüten hinein, Deckel zu und das ganze wurde an ein Fenster auf der Südseite gestellt. So langsam beschlichen mich Zweifel, ob das so eine gute Idee war die Kamille lose zwischen die Fasern zu bringen. Sah im Glas fantastisch aus, aber bei dem Gedanken die Pflanzenteile alle wieder von der Wolle abzupfen zu müssen wurde mir ein wenig flau. Nun war es aber schon geschehen und ich wartete voller Ungeduld vier lange Tage. Was ich so an Infos gesammelt hatte besagte, dass Wärme zum Färben unbedingt notwendig ist. Nur was fehlte war die Sonne! Just da versteckte sich der Himmelskörper hartnäckig hinter dicken Wolken *mist*. Am Abend des vierten Tages war es mit meiner Geduld vorbei, ich stellte das Glas sammt  Inhalt für zwei Stunden bei 80° C in den Backofen und ließ es über Nacht dort auskühlen.

Am nächsten Morgen war die Spannung groß. Auskippen, waschen, mit Essigwasser fixieren *puhhhundnasezuhalt* und sich über die Farbe tierisch freuen *g*! Meine große Tochter meint ja, das wäre Pippigleb, aber ich bestehe auf ein zart-pastelliges Maisgelb.
Nebenbei fielen die meisten Kamillenblüten ab, nach dem Trocknen und kurzem Austusseln war das Gröbste runter. Nur die ganz winzigen Blütenteile hingen noch zu Hauf drin. Stur wie ich bin habe ich das Ergebnis trotz der anhängenden Minipflanzenteile versponnen - und siehe da - beim Ausziehen fiel auch noch der Rest von ganz alleine in meinen Schoß. Fertig versponnen und gezwirnt war nur noch die Farbe der Kamille im Garn.

Ich hatte schon angefangen zu stricken und las dann irgendwo im Internet, dass es sinnvoll ist dem Garn ein Bad zu gönnen - das entspannt und macht flauschig.
Jepp! Stimmt! Das ungewaschene Garn fühlte sich doch recht fest und "kordelig" an. Nun ist es einfach nur noch  - schöööööön und weich und einfach "hmmmmmm".








Donnerstag, 23. Juni 2011

Ach ist der süüüüüüüüüüüüüüüüß!


Von den "zarten" Händen Sohnemanns eingefangen und sogar überlebt - ein kleiner niedlicher Frosch (oder so). Fürs Foto wollte er aber partou nicht stille halten - das war eine arge Geduldsprobe. Und die Johannisbeeren in meinem Garten sind wirklich alles andere als riesengroß - der Hüpfer ist so winzig!

Donnerstag, 16. Juni 2011

597 abgekettete Maschen



Lange habe ich nach einer meinen Vorstellungen entsprechenden Anleitung für ein Muckelschultertuch ausschau gehalten, bei Silvia  dann zufällig "Undine" von SpinningMartha gefunden, Spinnrad bekommen, gesponnen, gezwirnt und gestrickt was das Zeug hielt und nun ist sie endlich fertig - meine Riesen-Einmuckel-Haltmichwarm-Undine!

Mit Nadel Nr. 6 gestrickt ist sie 118 cm lang, hat eine "Spannweite" von 248 cm und wiegt mal grade 415 g. Nach der Lauflänge darf mich aber keiner fragen ;)

Mittwoch, 8. Juni 2011

Warum immer nur zur Weihnachtszeit? - Spritzgebäck


Das fragte sich auch mein Papa. Und so wünschte er sich für seinen baldigen Geburtstag selbstgemachtes Spritzgebäck. Also stand ich heute in der Küche vor dem Ofen und das ganze Haus roch - sehr zur Freude meiner Kiddies - nach Advent und ich musste das Geburtstagsgeschenk mit Zähnen und Klauen verteidigen *g*.

Weil ich das optimale Rezept schon lange gefunden habe, experimentiere ich in dieser Richtung gar nicht rum und verwende es jedes Jahr aufs Neue. Einfach immer wieder und nur lecker!