Samstag, 21. Januar 2012

Von Rot zu Blau



So gerne ich auch Wolle mit Pflanzenfarben färbe und verarbeite - die Batikfarben, die der ortsansässige Bastel- und Schreibwarenladen im Regal stehen hat, die mussten einfach ausprobiert werden!
Und es wurde bunt im Topf - seeeehr bunt!
Im Gegensatz zu den Pflanzenfarben sind diese synthetischen Farben enorm grell *find*. Hat auch was - und ich bin aufs Spinnen und Zwirnen gespannt. Im Kopf schiebe ich schon Strickanleitungen mit den unterschiedlichsten Farbkombinationen hin und her.
Oder sollte ich mich doch einmal daran wagen, ein selbstgesponnenes Garn zu verweben?!

Dienstag, 17. Januar 2012

Behaglichkeit lieg in der Luft



Die letzten Tage fiel mein Blick auf die Reste der Adventskranzkerzen. Bing! Da machen wir was draus!
Irgendwo in den Weiten des Internets gelesen und in einer hinteren Hirnwindung abgelegt - Dufttarts für die Duftlampe.
Man nehme Paraffin (ersatzweise Teelichter ohne Docht), schmelze dies im Wasserbad, bedufte mit netten Duft-, Parfüm- oder ätherischen Ölen, gieße dieses Gemisch in kleine Förmchen (ich hab Silikon-Eiswürfelformen genommen) und lasse das ganze fest werden. Dann ausformen und schon sind die kleinen Behablichkeitsspender einsatzbereit.
Vorteil gegenüber Räucherstäbchen: es fliegt keine Asche rum.
Vorteil gegenüber Duftlampe mit Wasser betrieben: Das Wasser ist schneller weggedampft als das Teelicht in der Lampe verbraucht ist, was bei mir regelmäßig schmurgelnd-rauchendes Restöl in der Schale gab. Nein, das ist kein feiner Duft dann mehr *puhhh*. Kann mit den Tarts nicht passieren.
Nachteil: man sollte nicht zuviele Stücke auf einmal in die Schale legen, sonst läuft's über und macht eine Wachspfütze auf dem Tisch ;)

Mittwoch, 11. Januar 2012

Weltschönstes Vogelfutterhaus ;)



Zum vergangenen Wochenende rief der NABU zur Mitmachaktion "Stunde der Wintervögel" auf. "Au-ja, da machen wir mit" war schnell beschlossene Familiensache. Der beste Platz für einträgliche Beobachtungen wird dann wohl ein Futterhäuschen sein, so die Überlegung. Nur gab es bisher in unserem Garten kein solches Stück. Also flugs Material eingekauft und mit Anleitung, Werkzeug und viel gutem Willen bewaffnet ging die ganze Familie frisch ans Werk.
Das Wochenende verging, die neue Woche begann und endlich am Dienstag hing das reich befüllte Futtersilohaus beobachtungstechnisch gut platziert vor dem Wohnzimmerfenster. Leider zu spät für die Mitmachaktion.
Unsere Zählung am sonntäglichen Nachmittag bei strömendem Regen draußen - wir wohligwarm, trocken und gut versorgt drinnen hinter der Fensterscheibe - ergab magere:

1 Amsel
1 Elster

Ich weiß genau, dass hier noch mindestens zwei Kohlmeisen rumschwirren, ein Rotkehlchen und ein kleiner brauner Vogel, der mir im Sommer immer die Johannisbeeren vom Busch klaut!

Samstag, 7. Januar 2012

Kokosmilchseife in Teamarbeit



Für den Milchseifen-Workshop im Seifentreff ist in angenehmster Zusammenarbeit mit Hellcat ein Kokosmilchseifken entstanden.

250 g Reiskeimöl
200 g Kokosöl
200 g Olivenöl
200 g Palmkernöl
100 g Sheabutter
 50 g Rizinusöl

335 g gefrohrene Kokosmilch
8 % Überfettung

27 g Parfümöl "Yuzu"

DC Maigrün, grüne Tonerde, Titandioxid



Ein ausführliches "Tut" findet ihr auf Hellcats Blog:

Milchseifenherstellung von A bis Z - Teil I
Milchseifenherstellung von A bis Z - Teil II

Mittwoch, 4. Januar 2012

Fusswarmhalter



Socken hab ich eigentlich immer und ständig auf der Nadel. Der Sockenwollvorrat ist enorm, weil es geht doch so überhaupt nicht, beim Schlackern durch die Stadt ein besonders schönes Knäul im Ladenregal verschimmeln zu lassen *tztz*. Und frau besitzt ja auch mehr als ein passendes Nadelspiel - da liegen schon mal zwei bis drei angefangene Sockenpaare im Körbchen. Aber über kurz oder lang werden sie alle fertig, denn frau muss ja irgendwann wieder ein freies Nadelspiel haben, weil das nächste Knäul verteufelt lockt!
Aber letztens, da lockte keines der wunderbaren herrlich bunten wamageeigneten Fertigprodukte! Da war es doch tatsächlich der Strang Selbstgesponnene. Wehren war zwecklos. Schicksalsergeben hab ich also die letzten freien Nadeln gleicher Stärke zusammengesucht und angefangen und - schwupp - waren beide fertig! Ungewöhnlich! Ein ganzes Paar an einem Stück! Muss irgendwas magisches gehabt haben, die Wolle ;)

Montag, 2. Januar 2012

Kopfschmuckreiniger



Ganz unspektakulär ist sie, meine neue Haarseife und ganz ähnlich meiner Letzten mit der ich sehr zufreiden war. Diese hatte das geschafft, was bisher kein noch so kostspieliges Shampoo vermochte - meine Haare haben Volumen, glänzen, sind auch am 3. Tag noch kein bisschen fettig und die Kopfhaut schlägt keine Kapriolen.
Mangels Avocadoöl, das ich erst hätte bestellen müssen, hab ich diesmal Macadamianussöl verwendet. Das hiesige Reformhaus war so freundlich ein Fläschchen davon im Regal stehen zu haben. Zwar sündhaft teuer, aber dafür in kaltgepresster allerfeinster Bioqualität und sofort verfügbar. Ich hoffe mal, dass das Maciadamanussöl ähnlich erfolgreich meinen Kopfschmuck pflegt.
Eine weitere Änderung zum vorherigen Rezept ist die Verwendung von Brennesseltee für die Lauge und die Zugabe von Seide.

150 g Macadamianussöl
150 g Mandelöl
120 g Rapsöl
90 g Kokosöl
60 g Rizinusöl
30 g Kakaobutter

208 g Brennesseltee
20 g Zitronensäure
einige Fasern Thussahseide
5% Überfettung

Auch wenn ich im Simmertopf heiß verseift habe - sie ist für die sofortige Verwendung noch ein wenig frisch. D.h., ich werde erst in rund zwei Wochen wissen, ob sie meine Erwartungen erfüllt.