Mittwoch, 29. August 2012

Das Rad dreht sich



Genauer, das Spinnrad. Es steht kaum still. Dies ist das Garn, was zuletzt entstand - aus einem braun-weißen Multicolour-Kammzug.
Soll ich es mal wagen und verweben? Vorher noch mit Annatto färben und dann einen Schußripsläufer für den Esstisch bauen?
*ischtraumischnischsorischtisch*

Donnerstag, 23. August 2012

Gurkenbevorratung


Die sind ja grade sooo günstig, die Salatgurken! Und dieses Honiggurken-Rezept lachte mich unverschämt lockend an. Was bleibt einem da anderes übrig als schälen-schnibbeln-einmachen?
Ob sie wirklich so gut schmecken wie sich das Rezept liest werde ich erst in etlichen Wochen wissen - die Gurken müssen noch durchziehen. Aber als Seifensiederin hat frau Geduld gelernt *hust*


Montag, 20. August 2012

Ab in den Keller


Die Steine haben mal wieder gelockt - oder war es der kühle Keller?

Egal, die Raspel wurde geschwungen.
Auch wenn beide, der hellgrüne wie auch der weiße Speckstein mit Härtegrad 1 angegeben sind, ist der grüne doch wesentlich spröder - da springt gerne mal was weg, wo es eigentlich bleiben sollte. Muss gaaanz vorsichtig gearbeitet werden. Dagegen ist der weiße Stein regelrecht geschmeidig.

Mittwoch, 15. August 2012

Prallig rot


Dieses Jahr ist es mir gelungen, eine Begonie von der Knolle bis zur Blüte großzuziehen. Bin ganz stolz auf mein Schätzken - weil ich hab nicht wirklich einen grünen Daumen *seufz*

Freitag, 10. August 2012

Stimmt die Chemie...



... dann wird's lila *strahl*

100 g Alkannawurzel über drei Tage in Spiritus eingeweicht, für die Kontaktfärbung  alles in einen Pott - d.h. Spiritus sammt Wurzeln, Wasser und 250 g weiße, gebeizte Wolle - und eine Stunde lang bei rund 80° C gefärbt.
Noch kühlt die Wolle ab und ist auch noch nicht gespült. Hoffentlich bleibt die Farbe beim Auswaschen weitestgehend drin!

Montag, 6. August 2012

Streich(el)zart


Manchmal hat die Industrie doch ganz gute Ideen: Butter die auch kühlschrankkalt streichfähig ist.

Das reizt ja, es einmal selber zu versuchen ;-)

Und es geht!
Gut 2/3 weiche Butter mit knapp 1/3 kaltgepresstem, lecker nussigem Rapskernöl kräftig und lange auf höchster Stufe mit dem Mixer aufschlagen. Im Kühlschrank erkalten lassen.
Lässt sich prima verstreichen und schmeckt lecker buttrig-nussig.

Eine gesalzene Variante lässt sich so sicher auch fabrizieren. Oder man könnte doch ... Kräuteröle verwenden oder ... Knoblauchöl oder ... 
Hach, da tun sich ja Mööööglichkeiten auf  *breitgrinst*


Freitag, 3. August 2012

Wenn zwei zusammen seifeln




Hellcat besuchte mich und meinen Seifenkeller.
Entstanden sind neben viel Quasselei zwei Seifen, hauptsächlich aus Rohstoffen die "mal wech" mussten. Mit der Bunten hatte ich mir in den Kopf gesetzt, einen Peacock-Swirl im kleinen Divi versuchen zu wollen. Ein nettes "So-macht-man-das" fand sich in einem kleinen Büchlein aus dem Top-Verlag, das sich mit dem Marmorieren von Papier beschäftigt. Muuuuuss doch eigentlich auch mit Seife gehen, befanden wir beide.

Ein entsprechendes Werkzeug war auch schnell aus einem festen Stück Verpackungs-Styropor und ein paar Zahnstochern gebastelt (Tip für die Materialien gab es im Seifentreff-Workshop auf Seite 26), der Seifenleim blieb brav flüssig, wurde verschieden gefärbt, wie man es kennt in Streifen in den Divi gegossen und anschließend - kann ja nicht so schwer sein - im Zickzack mit dem Zickzackkamm gestaltet *räusper*.

Für einen echten Peacock muss man wohl ein wenig präziser zickzacken - so war das nichts. Jedenfalls kein Peacock. Aber marmoriert ist die Seife und auch ganz gefällig *g*.
Duftet im Übrigen nach Nag Champa und Citronella. 


In Seife Nr. 2 sollte unter anderem unbedingt der Inhalt einer kleinen Flasche gerösteten Sesamöls seinen Weg finden - und weil dieser Stoff einen recht eigenen Geruch mitbringt musste ein passendes Parfümöl im Bestand gefunden werden. Zwei Nasen waren sich schnell einig - Black Coffee von Gracefruit passt perfekt. Nur färbt das PÖ wie Hölle braun - der Gedanke einer Farbgestaltung außerhalb des Schlammspektrums völlig abwegig! Aber einfarbig geht doch so gaaar nicht! Nene! Wenigstens den Seifenleim halbieren und einen Teil mit Titandioxid aufhellen. So ging es dann abwechselnd schwupp und schwupp und schwupp in perfekter Teamarbeit in ein Abflussrohr.

Und büddeschöööön: Sesamseife mit Kaffeeduft im Baumscheibenlook - der Kreativflash schlechthin *g*



Beide wählten mich liebenswerter Weise für einen Blog-Award aus. Seid mir nicht böse, aber ich werde die Staffel nicht weiterreichen. Bei der Fülle an lesens- und sehenswerten Blogs in der virtuellen Internetwelt kann ich schlichtweg keine Entscheidung treffen. All den Ungenannten gegenüber hätte ich ein schlechtes Gewissen.