Dienstag, 23. Oktober 2012

Zufällig Badekekse



Ich könnte ja jetzt behaupten es wäre Absicht gewesen ...

Aber neee - es war ein Unfall. D.h. durch Schusseligkeit meinerseits ein schiefgegangenes Badebombenexperiment.
Zur Zeit schraube ich an meinem Badebombenrezept um es - so es denn geht - zu optimieren. Glaube auch eine gute Mischung gefunden zu haben und wollte diese heute auf Wiederholbarkeit überprüfen.
Nun, wenn man nicht richtig bei der Sache ist, dann passieren Fehler. In diesem Fall ein Wiegefehler - es war zu wenig Kakaobutter reingeraten, die ersten Bomben aber schon geformt (Sind aber irgendwie komisch *grübel* ... Ahhhh! *vordiestirnklatscht*). Also alles nochmal in die Schüssel, das fehlende Fett geschmolzen und dazugerührt. Sah immer noch nicht wie gewohnt aus. Da könnten evtl. ein paar Umdrehungen in der Mikrowelle helfen!?
Waren zwei Umdrehungen zu viel! Die Masse begann in der Schüssel aufzugehen wie ein Kuchen - nur rasanter! Ist ja klar! Natron ist ein Treibmittel!!!
Zu richtigen Badebomben ließ sich die Masse nicht mehr formen - es trat Fett aus und das Ganze hatte die Konsistens von Makronenmasse.
Ich bin aber nicht bereit so schnell die Flinte ins Korn zu werfen und so viele gute Zutaten in die Tonne zu kloppen *nönönö*. Der Geistesblitz hieß Nockerl-mit-Löffel-stechen. Auf ein Küchenkrepp gegeben trat auch noch Fett aus. Als diese keksförmigen Gebilde ausgekühlt und fest waren, habe ich  gleich einen Brauchbarkeitstest gemacht - war ich doch sehr neugierig, ob sie denn noch sprudeln.

Ach, was sag ich! Sprudeln? Die sind im heißen Wasser förmlich explodiert *g*

Dienstag, 16. Oktober 2012

Seifenpasten



Auf zu neuen Seifenufern!

Im Seifentreff läuft der Workshop "KOH- und Mischverseifung". Also diiiie Gelegenheit einmal auszuprobieren, worum ich schon seit langer Zeit drumrumschleiche - eine sogenannte Schmierseife. Die Herstellung erfolgt analog zu einer heiß verseiften NaOH-Seife, nur wird die Seife kein festes Stück sondern eine Paste.
Im Workshop wurde immer wieder von einer orientalischen Spezialität berichtet - der Savon Noir. Es ist eine KOH-Seifenpaste mit pürierten Oliven die in Hammambädern auf die gesamte Haut aufgetragen, einwirken gelassen und anschließend mit einem Massagehandschuh und Wasser abgespült/-geschrubbelt wird. Das hat mich seeehr neugierig gemacht!

Also frisch ans Werk mit viel Olivenöl, einer Portion Kokosfett und einem Klacks Kakaobutter. Dazu reichlich kleinpürirte schwarze Oliven, KOH für 8% Überfettung und nach der Heißverseifung beduftet mit ätherischen Ölen (Eukalypthus, Lemongras und Rosmarin). Weil die Savon Noir laut der mitwirkenden lieben Seifenfreundin mehr Babywindelbraun als schwarz anmutete, kam noch Pflanzenkohle rein.

Und weil wir zwei noch nicht genug Choas in der Küche angerichtet hatten, wurde gleiche eine Eigenkreation hinterhergeschoben: die Savon Vert. Also quasi das gleiche in Grün, nur wurden die Oliven durch eine kleinpürierte Avocado ersetzt, die Paste mit dem Parfümöl "An Afternooon In The Garden" beduftet und versucht mit dem Pigment Maigrün grün zu färben.

Unser beider einhelliges Urteil: Geil! *räusper*

Die Paste schäumt gut, angenehm cremig und hinterlässt trotz ihrer "Jugend" ein gepflegtes Gefühl auf der Haut. In zwei Wochen, wenn sie ausgereift ist, sollte es ein richtig tolles Seifken sein *freu*.

Freitag, 12. Oktober 2012

Ein wenig japanisch



Ein etwas abgewandeltes 25er-Rezept mit Kokos, Palmkern, Olive, Raps und einer guten Portion Sheabutter steckt in dieser Seife mit dem Namen "Yamatai" - laut Wikipedia ein altes chinesisches Wort für Japan. Und den Namen hat sie bekommen, weil a) sie das Parfümöl Japanese Grapefruit enthält und b) mit den Farben Weiß und Rot an die Japanische Flagge erinnert.


Mittwoch, 10. Oktober 2012

Schnuckerschnäbel



Die Pieper sind ganz schön wählerisch - alles wird vom selbstgebastelten Voglefutter weggepickt. Nur den Leinsamen, den lassen sie je-des-mal liegen.
Meisen, Spatzen, Gimpel und neulich sogar eine Elster, die nicht so wirklich hinein passte. Die hing mit ihrer ganzen Größe wie ein Schluck Wasser in der Kurve am Häusken.